Alex Schütte

Alex Schütte

Alexander Schütte, Jahrgang 1982, aus München.

Hauptsächlich beangelte Fischarten:
Hecht, Zander, Barsch, Aal, Renke

Bevorzugte Methoden:
Bootsfischerei – Schleppen, Werfen, Vertikal, Heben

Lieblingsgewässer:
Die großen Alpenseen

Anglerischer Werdegang:
Angefangen hat alles an unserem Bach im Dorf am Stadtrand von München. Schon im Kindesalter begann ich mit meinem großen Bruder interessiert die Fische von den kleinen Brücken auszu beobachten.
Schnell wurde das Interesse zur Faszination, so dass ich vom Beobachter nach und nach zum Fischer wurde. Nach und nach deshalb, weil ich aus einer absoluten Nichtfischer-Familie komme und es für mich damals schon schwer war, allein überhaupt an Haken und Schnur zu kommen – Omas Nähkästchen mit Nylonfaden und Kupferblech sei Dank!

Mit 8 Jahren durfte ich dann stolz meine erste Angel in den Händen halten und verbrachte jede freie Minute bei der Forellenjagd am Bach. An die ersten Pirschjagden, Drillerlebnisse und Fehlversuche erinnere ich mich noch sehr gut. Der Jugendfischereischein ermöglichte mir dann mit 10 Jahren unter Aufsicht an den umliegenden Seen zu angeln, an denen ich schnell meine Leidenschaft zum Spinnfischen entdeckte und auch meine ersten schönen Hechte und Barsche fangen konnte. Fast unheimlich waren die ersten Aalansitze, Knicklichter die sich von Geisterhand bewegen und schleimige, sich windende Schlängler!

Zander aus dem ForggenseeImmer mehr wurde ich in den Bann der Unterwasserwelten gezogen. So sehr, dass ich mit 14 Jahren, als ich den Fischereischein machen durfte, öfter mal vor Schulbeginn mit Blinker mein Glück auf Hecht versuchte und danach wohlriechend in der Schule ankam. Erster Erfolgsköder war definitiv der (Profi)-Blinker, ein paar Jahre später entdeckte ich allerdings den Gummifisch, welchen ich bis heute noch sehr gerne fische. Nicht nur die verschiedenen Farben und Formen sowie das unterschiedliche Laufverhalten wurden unter die Lupe genommen und
studiert, sondern auch die verschiedenen Führungstechniken ausprobiert und stetig verfeinert. Die Neugier neue Angeltechniken auszuprobieren, als auch die Liebe zu den Bergen, brachten mich schließlich an die großen Alpenseen und letztendlich auf’s eigene Ruderboot!

Inzwischen bin ich seit über 10 Jahren beim Schleppen, Jerken sowie Vertikal-Fischen auf den Alpenseen unterwegs und seit kurzem auch beim Heben auf Renke.
In den letzten 5 Jahren durfte ich für ein Münchner Angelfachgeschäft auf verschiedenen Messen arbeiten und bekam somit noch mal einen ganz neuen Einblick in die Angelwelt, sowie die dahinterstehende Industrie. Mit Vielfalt und Innovation bringen Firmen wie Daiwa-Cormoran den Angelmarkt seit Jahrzehnten immer weiter voran. Umso mehr freut es mich, die Firma als Teamangler jetzt tatkräftig unterstützen zu dürfen.

In dem Sinne, ein dickes Petri Heil!

Erinnerungswürdigster Fang:
Mein erster großer Hecht, den ich beim Schleppen gefangen hab. Der Biss kam nach einem Wendemanöver, direkt beim Rauslassen des Köders. Kurz bevor ich den Freilauf wieder zumachen wollte,hat sich die Rolle fast überschlagen. Zuerst dachte ich an einen Hänger, aber als sich dann die Schnur neben mir immer tiefer in’s Wasser grub und langsam an mir
vorbeizog, wusste ich, dass es was Größeres sein musste! Ergebnis war ein 115 cm großer Hecht mit knapp 20 Pfund und die Schleppmanie begann!

Mein Tipp für andere Angler:
Jeder, der viel Zeit am Wasser verbringt, sich seine eigenen Gedanken macht, aus Misserfolgen Rückschlüsse zieht und konzentriert beim Fischen ist, wird schneller zum Erfolg kommen!

Faszination Angelsport:
Am meisten fasziniert mich immer noch das Abtauchen in eine komplett eigene Welt, Naturschauspiele beobachten zu können und einfach mal von der stressigen Arbeitswelt abschalten zu können. Die Fauna und Flora in ihrer „ursprünglichen“ Form kennenzulernen und erleben zu dürfen, macht nach wie vor einen sehr großen Reiz für mich aus! Die Balance zwischen
absoluter Stille und überraschenden Adrenalinschüben findet man nur bei wenigen Sportarten – daher gilt meine Leidenschaft neben der Fischerei auch dem Snowboarden & Wellenreiten.

Über mich:
Eigentlich bin ich eher der ruhigere Typ, der gernefür sich, draußen in der Natur ist. In der Stadt wird es mir schnell zu eng, deshalb versuche ich auch so oft wie möglich an’s Wasser bzw. in die Natur zu kommen. Die Liebe zum Detail als auch die Herausforderung begleiten mich schon mein ganzes Leben. Dementsprechend versuche ich auch Alles um zum Erfolg
zu kommen und nicht zu schnell aufzugeben, was mir natürlich nicht immer gelingt. Naja, es heißt ja auch nicht umsonst „Leidenschaft“!