10. November 2016

Ein Herz für Raubfische – Teil 3: Catch & Decide

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Beim Barschfischen kann man schnell in eine Art „Rausch“ verfallen. Genau das macht diese Art von Fischerei zu etwas ganz „Besonderem“ – knallharte Bisse, mit teils hoher Bissfrequenz & nervenaufreibenden Drills! Vor allem, wenn auch mit Großbarschen um die 40+ cm zu rechnen ist, meist muss man sich solche Fische allerdings hart erarbeiten und wirft Stunden- bzw. Tagelang seinen Gummifisch in die Fluten, bis es mal richtig BOOOM macht!

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Damit die Barschfischerei auch weiterhin etwas „Besonderes“ bleibt, sollte jeder Fischer bitte unbedingt mitdenken und nicht nur einfach seinen „Eimer/Tonne“ vollmachen. Ansonsten sieht es bald wie in anderen alpinen Gewässern aus, wo es seit Jahrzehnten schon keine Großbarsche mehr gibt.

Um das Aussterben der kapitalen Fisch weiter zu verhindern, sollten Küchen – Barschliebhaber unbedingt auf die Größe, Alter und die Anzahl der mitgenommen Fische achten!

Gerade an einem guten Fangtag, wo man eine Größen-Auswahl treffen kann, sollte jeder Fänger entweder mehrere kleine Barsche, um die 20 bis 30cm, oder ein bis zwei größere Exemplare um die 35 bis 40 Zentimeter mitnehmen, um so den kapitalen Bestand (DNA) weiterhin zu sichern und auch zu schützen!

Zwar sind Flussbarsche meist in großen Schwärmen unterwegs, allerdings sind die Stückzahlen der Großbarsche über 35 Zentimetern um ein vielfaches kleiner, als bei Kleinbarschen unter 25 Zentimetern. So benötigt beispielsweise ein absoluter Ausnahme-Barsch von 50cm Zentimeter über 25 Jahre bis er so groß ist.

Solange die Großbarsche unverletzt und überlebensfähig sind, sollte man gerade die großen Exemplare (40+cm) wieder UNBEDINGT schwimmen lassen – ganz klar! Gründe dafür gibt es mehrere, da er für wichtigen Nachkommen (DNA) sorgt, die Anzahl der Kleinbarsche reguliert, als Vorbildfunktion dient, um denen anderen zu zeigen wie man wirklich Groß wird und sich auch alleine mit seinem Alter von über 20 Jahren genügen Respekt bei jeden Fänger verdient haben sollte! Mancher Jungangler ist von diesem Lebensalter selbst noch weit entfernt…. Vor allem bei der Landung, dem Hakenentfernen und dem Zurücksetzen sollte man respektvoll mit solch wichtigen Fischen umgehen!

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Wir brauchen uns nur Länder wie Holland, Schweden etc., die Vorreiter des „Catch & Release“ anschauen bzw. als Vorbild nehmen, die haben es seit Jahrzehnten bereist verstanden und haben einen gesunden & natürlichen Fischbestand!

Wir sind für eine fisch(er)freudliches „Küchenfenster“, bei dem genauso wie bei der Jagd, die Regulierung des Bestandes im Vordergrund steht und nicht das willkürliche Abschlagen von Fischen ohne jeglichen Verstand! Geht also Respektvoll mit den Fischen um und denkt über euer eigenes Handeln nach, euere Kinder, Nachkommen & die Natur werden es Euch danken!

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Das Video zur Kampagne: